Kampagne
Die Leipziger Kampagne
Auch wir schließen uns der Forderung des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR), von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen und PRO ASYL sowie lokaler Initiativen in vielen deutschen Städten an:
Deutschland sollte jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnehmen und dauerhaft integrieren.
Um das zu erreichen, strebten wir zunächst einen Beschluss des Leipziger Stadtrats an, regelmäßig Flüchtlinge im Rahmen eines Resettlement-Programmes aufzunehmen. Dieses erste Etappenziel haben wir am 20.10.2010 geschafft!
(siehe entsprechende Meldung)
2011 haben wir die sachsen- und bundesweite Vernetzung sowie die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Flüchtlinge weitergeführt.
Am 8./9.12.2011 hat die Innenministerkonferenz (IMK) beschlossen, dass sich die Bundesrepublik Deutschland ab 2012 am permanenten Resettlement-Programm beteiligt. Damit ist eine Kernforderung der save me Kampagne erfüllt. Nun gilt es, sich für die bestmöglichen Bedingungen einzusetzen sowie die Umsetzung auch vor Ort zu begleiten.
Wir suchen weiterhin in und um Leipzig Unterstützer_innen! Mitmachen kann jede_r...
- mit einem „Ja“ zum Flüchtlingsschutz als Patin oder Pate.
- als aktive_r Mitstreiter_in, die/der mit uns Ideen sammelt und umsetzt.
- als Verein, Verband, Initiative, die symbolisch mit ihrem Namen und/oder aktiv die Kampagne unterstützt.
Die Leipziger Initiative für die bundesweite Kampagne hat sich im März 2009 zum ersten Mal zusammengefunden und beschlossen, dass auch unsere Stadt diesen wichtigen Schritt in Richtung eines besseren Flüchtlingsschutzes mitgehen sollte. Die Initiator_innen kamen unter anderem aus dem Umfeld des Flüchtlingsrates Leipzig e.V. sowie von amnesty international Leipzig, so konnten diese Organisationen als erste für die Unterstützung unserer Forderung gewonnen werden. In den folgenden Wochen und Monaten fanden wir viele weitere Unterstützer_innen, Privatpersonen, aber auch Vereine und Verbände aller Art, die schließlich gemeinsam mit uns die Forderung nach der Aufnahme von Flüchtlingen hier in Leipzig mit uns in den Stadtrat getragen haben und denen wir an dieser Stelle danken möchten.

